Frohes neues Jahr und gute Vorsätze

 

Was wäre ein Jahresanfang ohne die guten Vorsätze: mit dem Rauchen aufhören, mehr Bewegung, weniger Stress, … Es gibt viele Möglichkeiten schlechte Angewohnheiten abzulegen. Auch jene im Umgang mit dem Internet. Man kann davon ausgehen, dass sich in 2017 die Sicherheitsrisiken vermehren werden. Dies ist sowohl bedingt durch die vermehrte Anwendung von Tools und mobilen Anwendungen, als auch das Aufkommen von vernetzten Objekten, die nur wenig oder gar nicht gesichert sind.

Die guten Vorsätze vom vergangenen Jahr (Sie haben sie bereits vergessen ?) gelten immer noch, müssen jedoch aktualisiert werden.

Machen Sie Back-ups: Die Fälle von Ransomware häufen sich. In der Tat gibt es keine sichere Methode sich davor zu schützen. Die beste Lösung besteht darin regelmäßig Back-ups zu machen, so dass im Notfall eine Kopie der Daten ,die vom Ransomware verschlüsselt wurden, wieder hergestellt werden können.

Benutzen Sie starke Passwörter: Passwörter sind die Basis Ihrer Sicherheit. Sie müssen kompliziert sein, schwer zu erraten und dürfen auf keinen Fall weitergegeben werden. Laut der letzten STATEC Studie, benutzen 11% der Internetbenutzer nur ein einziges Passwort für sämtliche Anwendungen. Das ist wenig, aber doch zu viel. Erfahren Sie, wie Sie ein starkes Passwort erstellen können.

Schützen Sie Ihre Smartphones und Tablets: diese mobilen Geräte können Probleme bereiten gerade weil sie mobil sind. Sie enthalten genauso viele, ja sogar mehr persönliche Daten als ein klassischer Computer; sie können jedoch leichter gestohlen werden oder verloren gehen. Es ist demnach äußerst wichtig ein Maximum von Maßnahmen zu ergreifen um das Gerät und die darauf vorhandenen Daten im Falle eines Diebstahls oder Verlusts sperren zu können.

Ihr privates Leben ist das Wichtigste was Sie besitzen. Es sollte idealerweise noch besser geschützt sein als Ihr Bankkonto. Online-Dienstleister und Soziale Netzwerke jedoch sammeln eine Unmenge an privaten Daten. Jede installierte Anwendung auf Ihrem Smartphone hat Zugriff auf verschiedene Ihrer Daten.

Sie sollten sich vor dem Installieren einer App mindestens vier Fragen stellen:

  1. Brauche ich diese App wirklich?
  2. Sind die geforderten Einwilligungen legitim und der Dienstleistung angemessen?
  3. Besteht die Möglichkeit die Nutzung der eingeforderten Daten einzuschränken?
  4. Ist der Herausgeber der Anwendung ein vertrauenswürdiger Betreiber?

 

Wenn Sie eine dieser Fragen mit Nein beantworten, dann heißt das ohne Zweifel, dass Sie die App nicht installieren sollten. Manchen Anwendungen, z.B. « Taschenlampe » fordern den Zugriff auf die Kontakte, die Mitteilungen oder den Standort der Benutzer… all diese Informationen stehen in keinem Zusammenhang mit der Dienstleistung.
Was Messenger (Facebook-Chat) anbelangt, liest dieses System Ihre sämtlichen SMS und hat Zugriff auf Ihre Kontakte, was nicht der Fall ist, wenn Sie den gleichen Service auf einem normalen PC benutzen….
Mehr Infos zu diesem Thema auf BEE SECURE.